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Lerne unsere Vordenker kennen und erarbeite gemeinsam mit ihnen eine Vision für die Zukunft. Sei gespannt und verfolge die regelmäßigen Updates.

  • Die richtigen und großen Fragen zu Technologie und ihren gesellschaftlichen Implikationen stellen. Dabei hilft „Digital Innovation Strategist“ Alissia Iljaitsch ihren Klienten. Die Mitbegründerin von IQ Gemini, Expertin im Bereich Virtual Reality und Digital Innovation greift auf Erkenntnisse aus den Wissenschaften Anthropologie, Verhaltenspsychologie und Kognitionsforschung zurück. Und überführt so analoge Erkenntnisse in das Jetzt und die Zukunft. Wie nutzt man kreatives Potenzial in einer digitalen Welt richtig aus? Iljaitsch wird es erklären.

    IQ Gemini
    „Ärmel hoch und ran an die Innovation.“
  • In Indien ist Ambarish Mitra in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Inzwischen leitet der 38-Jährige ein Start-Up mit mehr als 300 Angestellten und der Unternehmenswert (eine Evaluierung von über 1 Milliarde USD) qualifiziert ihn als „Einhorn“. Amabarish ist Geschäftsführer und Mitgründer von Blippar, einer innovativen Technologiefirma, die alles in der physischen Welt erkennen möchte, um eine ultimative Augmented Reality Suchmaschine zu erschaffen. Von Ernst & Young wurde er als Englands Unternehmer des Jahres ausgezeichnet (2016), das Weltwirtschaftsforum hat ihn in den Kreis der Young Global Leader aufgenommen (2017) und hier und da wurde er „Slum Dog Millionaire“ genannt.

    Blippar
    „Wir werden von der AI mehr über die menschliche Natur lernen als von den Menschen selbst.“
  • Amber Mac ist eine international bekannte Technologiereporterin, Unternehmerin und Social Media-Persönlichkeit. Sie begann ihre berufliche Karriere während des Dotcom-Booms bei Razorfish in San Francisco und nimmt seither eine führende Rolle ein, wenn es darum geht, über digitale Innovationen zu berichten oder aktiv an ihnen teilzunehmen. Sie moderiert Innovationsprogramme auf Netzwerken wie Bloomberg, TechTV und SiriusXM und verfasst regelmäßig Beiträge für das Magazin Fast Company. Darüber hinaus hat sie einen Bestseller über digitales Marketing (2010) geschrieben und vor Kurzem ein Buch über Internet-Sicherheit (2016). Amber leitet ihr eigenes Content-Marketing-Unternehmen, AmberMac Media. Zu ihren Kunden gehören unter anderem Shopify, Intel und Nintendo. „Amber ist einer der wenigen Menschen, die nach wie vor ein sicheres Gespür für das sich ständig weiterentwickelnde Gefüge des Social Web haben“, schreibt YouTube-Mitgründer Steve Chen.

    AmberMac Media
    „In der digitalen Wirtschaft von heute ist unablässige Anpassung die einzige Erfolgsstrategie.”
  • Amber Valletta gehört mit Naomi Campbell, Kate Moss, Cindy Crawford und Shalom Harlow zur Riege der ersten wirklichen Supermodels, die Mitte der 90er die Laufstege und Medien eroberten. Seit 28 Jahren gilt sie als Ikone in der Fashion Branche, wurde von den besten Fotografen weltweit abgelichtet und zierte bereits unzählige Magazincover. Neben dem Modeln zählen auch Schauspielerei und Aktivismus zu ihren großen Leidenschaften. Zuletzt war sie in der Kampagne für L’Oréal Skin Expert zu sehen sowie für Theory, John Galliano, Oliver Peoples, Mango und The Outnet. Auch als Schauspielerin ist Amber seit 15 Jahren erfolgreich und wechselt souverän zwischen beiden Karrieren hin und her. Zu ihren Leinwandauftritten zählen Starrollen in „Hitch – Der Date Doktor“, „Schatten der Wahrheit“ und „Spy Daddy“ sowie Fernsehrollen in „Revenge“ (ABC) und „Legends“ (TNT). Als echtes „Midwestern Girl“ fühlt sich Amber in der Natur am wohlsten und engagiert sich intensiv im Umweltschutz. Aktivismus liegt ihr im Blut: Schon ihre Mutter wurde während einer Anti-Kernkraft-Demo verhaftet. So war Amber an der Gründung von A Squared Films beteiligt, deren erstes Projekt „Driving Fashion Forward“ in einer Serie von Kurzfilm-Dokus über Mode und Nachhaltigkeit bestand. Daneben ist sie Botschafterin des Sierra Club, einer Tier- und Klimaschutzinitiative. Zuletzt konnte sie ihre größten Interessen in der Gründung von Master & Muse verbinden: Gemeinsam mit Yoox.com vertreibt Master & Muse by Amber Valletta als Premium-Onlinestore brandaktuelle Mode von einigen der sozial verantwortungsvollsten Designer unserer Zeit.

    Master & Muse
    „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als das Hier und Jetzt, um eine Zukunft zu gestalten, in der wir alle gemeinsam auf einem gesünderen und friedlicheren Planeten zusammenleben können.“
  • Als Director of Leadership Recruiting für die Moonshot-Projekte bei Google arbeitet Amy Vernetti eng mit den Startups des X Lab zusammen, darunter Driverless Vehicles, Balloon Powered Internet, Robotics, Drones und Precision Health Care. Sie ist verantwortlich für die Rekrutierung von CEOs und Führungsteams für die Moonshots in der Übergangsphase vom Lab zur unternehmerischen Eigenständigkeit. Zuvor war Vernetti Partnerin in der Niederlassung von True Search in San Francisco, einer spezialisierten Personalvermittlung mit Fokus auf Investor-Unternehmen. Hier rekrutierte sie CEOs und Führungsteams in den Bereichen Digital Media, Software, Clean Technology und Retail, überwiegend für privat finanzierte und börsennotierte Unternehmen. Vor ihrer Zeit bei True war Vernetti acht Jahre lang als Managing Director bei Taylor Winfield tätig, wo sie die Sparte Erneuerbare Energien auf den Weg brachte und sich mit Solar- und Windkraft, Biokraftstoffen und umweltfreundlichen Motoren beschäftigte. 2012 war Vernetti als Teil eines Apple-Retail-Teams an der umstrittenen Neuausrichtung von JC Penney beteiligt. Zu Anfang ihrer Karriere prägte Amy als „Employee #20 bei Garage.com einen „Portfolio-Ansatz“ für Human Capital. Ihre Keynote „War for Talent“ bildete die Grundlage für das Kapitel „Human Capital in Guy Kawasakis Buch „The Art of the Start“ (2015). Vernetti setzt sich außerdem für die Urban Education Reform ein.

    Google
  • Andrew Keen gehört zu den bekanntesten und umstrittensten Kommentatoren der digitalen Revolution. Er ist Autor dreier Bücher: The Cult of the Amateur (Die Stunde der Stümper), Digital Vertigo sowie sein aktueller Bestseller The Internet Is Not the Answer (Das digitale Debakel). Letzteres wurde von der London Sunday Times als „kraftvoll und bestürzend“ und von der Washington Post als „ausgesprochen nützliche Pflichtlektüre für diejenigen unter uns, die dem schönen Schein der Online-Welt misstrauen“ bezeichnet. Daneben ist er der Executive Director des FutureCast Innovationssalons im Silicon Valley und auf der ganzen Welt als gefragter Gastredner unterwegs. Das Magazin GQ setzte ihn 2015 auf die Liste der „100 Most Connected Men“. Sein nächstes Buch, How to Fix the Future soll weltweit im Februar 2018 erscheinen.

    “Life is but a motion.”
  • Vom Wunderkind zum MBE („Member of the Order of the British Empire“) – zudem ist Anne-Marie Imafidon „Head Stemette“ und Mitbegründerin von Stemettes, dem preisgekrönten Social Enterprise, das u. a. über prestigeträchtige Veranstaltungen die nächste Generation junger Frauen an Rollen in den MINT-Fächern (im Englischen „STEM“) heranführen möchte. Als eine der jüngsten Rezipientinnen eines Master-Abschlusses in Mathematik und Computerwissenschaft an der Universität Oxford im Alter von 20 legte sie erwartungsgemäß eine steile Karriere hin: 2013 „Young IT Professional of the Year“ der UK IT Industry & British Computer Society; 2014 „Woman to Watch“ des Red Magazine; im Oktober 2014 Gewinnerin des vom britischen Premierminister verliehenen „Points of Light Award“; und 2016 Nummer Acht der „einflussreichsten Frauen im IT-Bereich“. Erst kürzlich kürte Inspiring Fifty sie zu einer der 50 „meist inspirierenden Frauen Europas“ und in Anerkennung ihres Einflusses und ihrer Verdienste in der Förderung junger Frauen in den MINT-Fächern wurde sie bei den New Year Honours 2017 mit dem „Order of the British Empire“ geehrt. Seit Juni 2017 ist sie „Honorary Fellow“ am Keble College, Oxford.

    Stemettes
  • Arnd Layer ist seit Januar 2008 Competency Leader Social Collaboration im Technischen Vertrieb für die IBM Collaboration & Talent Solutions (früher IBM Lotus) in der Region DACH. In dieser Position berät er Kunden, die den Einsatz von Kollaborationslösungen erwägen. Davor belegte er seit 2004 im Technischen Vertrieb andere Lotus- Themen. Vor und nach der Akquisition von PricewaterhouseCoopers Consulting durch die IBM in 2003 war er als IT-Berater in größeren Projekten tätig. Davor sammelte ab 1994 Erfahrungen in der IT sowohl auf Kunden- wie auf Dienstleister-Seite. Arnd Layer studierte Elektrotechnik / Nachrichtentechnik an der Berufsakademie in Stuttgart und legte 1993 sein Diplom ab. Arnd Layer war 2006 - 2008 Mitglied des DIN Normungsausschusses für Dokumentformate, NIA34.

    IBM
  • Als Weltreisender, der schon über 30 Länder besucht und neben anderen Spezialitäten auch schon mal Meerschweinchen gegessen hat, ist Arthur Nobel von der Entdeckung des Unbekannten fasziniert. Risiko liegt ihm im Blut: Beim Snow- und Wakeboarden sowie beim Surfen geht er ständig an seine persönlichen Grenzen. Herkömmliche Jobs sind nicht sein Ding und so hat sich er kurzerhand einen maßgeschneidert: Mit Flexpat möchte er das Leben möglichst vieler Menschen verändern, indem er ihnen ermöglicht, von egal wo aus zu arbeiten und so risikofrei die Welt zu erkunden. Zuvor hat Arthur bei verschiedenen Venture-Capital-Unternehmen gearbeitet, eine Reihe von Startups beraten und war im Vertrieb von Rocket Internet tätig.

    Flexpat
    "Ermögliche eine Welt, in der Freiheit und Sicherheit keine Gegensätze sind."
  • Der gebürtige Finne Arto V. Nurmikko ist L. Herbert Ballou University Professor für Ingenieurwesen und Physik an der Brown University. Er schloss sein Studium an der University of California, Berkeley, ab und arbeitete als Postdoktorand an der MIT und der Hebrew University. Professor Nurmikko forscht in den Bereichen Neuroengineering, Hirnforschung, Nanophotonik und Mikroelektronik. Insbesondere befasst er sich mit der Umsetzung von Erkenntnissen der Geräteentwicklung in neue Technologien für biomedizinische, Life-Science- und photonische Anwendungen. Zu seinen derzeitigen Forschungsinteressen zählen die Entwicklung implantierbarer drahtloser neuronaler Schnittstellen, neuronale Schaltkreissensoren im Nanobereich, kompakte rot/grün/blaue Halbleiterlaser und hochauflösende akustische Mikroskopie. Arto V. Nurmikko hat rund 400 Artikel in unterschiedlichen Bereichen veröffentlicht, viele institutionsübergreifende Forschungsteams geleitet, Regierungsbehörden, Universitäten und die Industrie beraten und auf der ganzen Welt Vorlesungen gehalten. Professor Nurmikko ist Fellow der American Physical Society, Fellow des Institute of Electrical and Electronics Engineers sowie Fellow der Optical Society of America. Ihm wurde ein Guggenheim-Stipendium verliehen und er ist einer der Gewinner des Brain Prize (2013 in Israel). Nurmikko wurde in die American Academy of Arts and Sciences sowie in die Finnische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

    Brown University
    „Warum entwickelte die Evolution das Gehirn des Homo sapiens soweit, dass er babylonische Tempel und die Bibliothek von Timbuktu bauen und schwarze Löcher entdecken konnte – vom Internet ganz zu schweigen?“
  • Bas van de Poel ist Head of Playful Research bei SPACE10. Seine Motivation ist eine ausgeprägte Nostalgie für die Zukunft und er geht fest davon aus, dass wir alle in einer Simulation leben. Vor SPACE10 arbeitete Bas für eine ganze Reihe kreativer Studios und Kunden, wie etwa Google, Facebook, Nike, Patta, Dekmantel Festival, Anomaly Amsterdam und Wieden+Kennedy London.

    SPACE10
    „Künstliche Intelligenz ist so voreingenommen wie ihre Programmierer und die Daten, mit denen sie gespeist wird.“
  • Ebenso musikalische Innovatorin wie Musikerin steht Beatie Wolfe an vorderster Front als Pionierin neuer Musikformate, die in unseren digitalen Zeiten Greifbarkeit, Storytelling & Zeremoniell zugleich aufs Album bannen. Und so hat Wolfe eine Reihe von Design-Weltpremieren kreiert, die Dingliches mit dem Digitalen verbinden, darunter eine 3D-App fürs iPhone, ein Album als intelligenter Kartensatz, eine Musik-Jacke (ein Design des Schneiders von Bowie, Jagger und Hendrix), deren Stoffmuster auf Wolfes Musik basiert, und zuletzt das weltweit erste 360°-AR-Stream-Album. Die Arbeiten von Beatie Wolfe wurden bereits im Rahmen der weltweit wichtigsten Museen, Festivals und Kongresse gezeigt und für diverse Auszeichnungen im Musik-, Tech- und Kunstbereich nominiert. Daneben ist Wolfe Mitbegründerin eines „tiefgründigen“ (The Times) neuen Forschungsprojekts zur Bedeutung von Musik für Menschen mit Demenz.

    Beatie Wolfe mag den schwäbischen Lieblingsspruch ihres Vaters, „Des Bauern Auge macht die Schweine fett“.
  • Bryan ist Designer und Design Justice Advocate. Er ist der Gründer und Direktor von Colloqate Design, einem multidisziplinären Nonprofit-Designstudio mit dem Ziel, den Zugang zu Design zu erweitern und ethnische, soziale und kulturelle Gerechtigkeit zu fördern. Nach seiner Zeit beim AIA-US-Unternehmen des Jahres 2014, Eskew+Dumez+Ripple (Architecture) in New Orleans, war Lee zuletzt als Place + Civic Design Director für das Arts Council of New Orleans tätig. Brian ist nicht nur Gründer der Design Justice Platform, sondern auch des nationalen „Design As Protest“-Aktionstages. Er leitete zwei preisgekrönte Architektur- und Designprogramme für Schüler, jeweils eines über das Arts Council (lokal) und über die National Organization of Minority Architects (national). Er ist Mitglied mehrerer Gremien, etwa des National AIA Equity + the Future of Architecture Committee sowie als Design Education Chair des National NOMA Board. 2014 war er NOMA-Mitglied des Jahres, 2015 Next City Vanguard Fellow und ebenfalls 2015 International British American Project Fellow. 2016 war Bryan eingeladen, einen TED Talk sowie die Keynote beim SXSW Eco zum Thema Design Justice zu halten.

    Colloqate Design
  • Am 20. Juli 1969 sicherten sich Dr. Buzz Aldrin und Neil Armstrong ihren Platz in der Geschichte. Nach ihrer Apollo 11-Mondlandung waren sie die ersten beiden Menschen, die eine andere Welt betraten. Schätzungen zufolge erlebten 600 Millionen Menschen die Apollo 11-Mondlandung live im Fernsehen. Dieser Weltrekord bleibt viele Jahre lang bestehen. Dr. Buzz Aldrin promovierte im Jahr 1963 am MIT in Astronautik. Er war der erste Astronaut mit einem Doktortitel. Die Docking- und Rendezvous-Techniken, die er für Raumschiffe entwickelte, trugen entscheidend zum Erfolg der Programme Gemini und Apollo bei und Pionierarbeit leistete er auch bei der Entwicklung von Unterwasser-Trainingstechniken zur Simulation der Schwerelosigkeit. Seine ShareSpace Foundation legt den Schwerpunkt auf die Ausbildung in den sogenannten STEAM-Fächern („Science, Technology, Engineering, Arts, Math“, Naturwissenschaften, Technology, Ingenieurwissenschaft, Geisteswissenschaften und Mathematik), und im Jahr 2015 gründete er das Buzz Aldrin Space Institute am Florida Institute of Technology, um seine Vision einer permanenten menschlichen Besiedlung des Mars zu entwickeln. Er setzt sich auch weiterhin an der vordersten Front für die Entwicklung künftiger Technologien ein. Im März dieses Jahres veröffentlichte er gemeinsam mit 8i die VR-Erlebniswelt „Radwege zum Mars“, die 8i als Teil der TIME LIFE VR-App entwickelt hat. Seitdem er nicht mehr der NASA angehört nennt Dr. Aldrin sich selbst einen „Globalen Staatsmann für den Weltraum“ und setzt sich unermüdlich für die Erkundung des Weltraums ein.

    „Wir sollten sichergehen, dass wir einen nachhaltigen Plan für unseren Aufenthalt auf dem Mars haben. Diesmal sollte es keine Flaggen und Fußstapfen geben.“
  • Als Digital Director der National Gallery in London interessiert Chris Michaels, wie Digital-Ökonomie, Daten, Technologien und Medien der breiten Öffentlichkeit neue Einblicke in eine der großen europäischen Kunstsammlungen erschließen können. Er ist außerdem Treuhänder des „Collections Trust“, der für die Datenstandards für den Museums- und Galeriesektor zuständig ist, sowie Berater des Humboldt-Forums in Berlin. Zudem hat er zum „Manual of Digital Museum Planning“ beigetragen, dem ersten umfassenden Buch zur Rolle des Digitalen in Museen. Vor der National Gallery war Chris drei Jahre lang Head of Digital & Publishing am British Museum. Im Vorfeld seiner Tätigkeit im Kultursektor war er Co-CEO des Start-ups Midshapes, das Apps für den Bildungssektor entwickelte. Auch in einem Medien- und TV-Unternehmen sowie im Verlagswesen und Digitalmarketing hatte er bereits leitende Positionen inne. Er hat an der University of Bristol promoviert.

    The National Gallery
  • Christian „Mio“ Loclair hilft einem über den Schatten und aus alten Denkmustern zu springen. Oder überrascht es nicht, wenn ein Breakdance Tänzer programmieren kann? Oder ein Programmierer, der an internationalen Turnieren teilnimmt und Theaterstücke choreographiert? Mio kombiniert Informatik und Tanz zu einem surrealen Duett von Mann und Maschine. Digitale Ästhetik kollidiert mit der harmonischen Bewegung des menschlichen Köpers und wird zu einer dramatischen Darstellung menschlicher Identität. Auf der me Convention wird er zum Thema NEW CREATION performen.

    Waltz Binaire
    "Der Zusammenprall von menschlichen Bedürfnissen und mathematischer Präzision ist eine zeitgemässe Reflektion unser Gesellschaft."
  • Christoph Bornschein ist einer der Gründer und Geschäftsführer der Agentur für Digital Business Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, die er 2008 mit zwei Geschäftspartnern gründete. Der gebürtige Berliner berät internationale Unternehmen und Marken bei der strategischen Nutzung digitaler Technologien. Auch staatliche Stellen und NGOs suchen die Expertise von Bornschein und Team im Umgang mit dem digitalen Wandel. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge und gefragter Referent auf Konferenzen und Kongressen. Darüber hinaus begleitet er internationale Startups als Mentor und Investor. Ehe er mit TLGG durchstartete, war Christoph Bornschein zwei Jahre im Online Marketing Management der Frogster Interactive Pictures AG beschäftigt. Er hat verschiedene Startups mitgegründet und im Vertrieb, dem Marketing und der PR unterstützt. Davor wiederum hatte er aus Zeitgründen an einem Jurastudium teilgenommen.

    TLGG
    „Der Schlüssel zum Verständnis der Zukunft: Unmittelbarkeit und Überlastung. Ohne sich in alles gleichzeitig zu werfen, lassen sich keine Abhängigkeiten und Zusammenhänge erkennen. Beobachten, filtern, auswerten. Überlegen, verbinden, teilen. Rechtzeitig auf den Punkt gebracht. Deshalb haben Sie bitte Verständnis dafür, dass es mir nicht möglich ist, Ihnen meine Präsentation zwei Wochen vorher zu schicken.“
  • Clare ist für die globale Expansion von what3words verantwortlich. Das weltweit erste für die Stimme ausgelegte Adresssystem teilt den Globus in ein Raster von 3 x 3 Meter großen Quadraten, denen jeweils eine Kombination aus nur drei Wörtern zugeordnet ist. Mit diesen Kurzadressen können Autos oder Drohnen gelotst, Onlinebestellungen verschickt oder einfach der Treffpunkt für ein Picknick im Park vereinbart werden. what3words wird bereits in 170 Ländern angewendet und zunehmend von Regierungen auf der ganzen Welt als offizielles Adresssystem übernommen. Zu den Investoren gehören Intel Capital, Aramex und die Deutsche Bahn. Der berufliche Hintergrund von Clare liegt in der Entwicklung und im Ausbau von Social Enterprises und Impact Investing. Sie will wissen, wie innovative Geschäftsmodelle mit sozialen und ökologischen Herausforderungen umgehen können und sitzt im Vorstand verschiedener britischer Social Enterprises. Nach einem Bachelor-Studium in Englisch machte sie ihren Master-Abschluss in Geografie in Cambridge. Nebenbei engagiert sich Clare über das Projekt Streetlink ehrenamtlich in der gesundheitlichen Aufklärung von Prostituierten auf dem Straßenstrich in London.

    what3words
  • Leser seines Blogs „Exile Lifestyle“ können alle vier Monate darüber abstimmen, welchen Ort er als nächsten besucht. Colin Wright ist ein Fulltime-Traveller, ein Globetrotter, ein digitaler Nomade im buchstäblichen Sinn: Immer dabei hat er nur sein Notebook und sein iPhone. Über seine seit acht Jahren andauernde Reise hat er rund 30 Bücher geschrieben, sein Blog erreicht mehr als zwei Millionen Leser im Jahr. Er betreibt den wöchentlichen Podcast „Let’s Know Things“ und ist Mitgründer des Asymmetrical Press Verlags. Früher, bis ins Jahr 2009, leitete er in Los Angeles eine Markenagentur, heute wundert er sich darüber, „wie perfekt und lange es mir gelungen ist, mich selbst davon zu überzeugen, dass beruflicher Erfolg mit Glück gleichzusetzen ist“. Mit 32 Jahren gehört Colin Wright zur Generation Y, den Millennials.

    „Mein MacBook definiert mich nicht. Es hilft mir jedoch Dinge zu tun, die mich definieren. Besitz kann also etwas Wunderbares sein – wir müssen nur die richtigen Dinge besitzen.“
  • Cristina startete ihre Architekturkarriere mit den CCTV- und TVCC-Gebäuden des Office for Metropolitan Architecture, arbeitete eng mit Rem Koolhaas am Konzept für sein Privathaus in La Maddalena, Italien, zusammen und war Projektmanagerin bei der Sozialbau-Requalifizierung von Sant’Elia in Cagliari, Italien. 2009 gründete sie XCOOP mit, einen Thinktank mit flexiblem und osmotischem Ansatz zur Analyse zeitgenössischen Wohnens und Schaffung kreativer Lösungen in einem breiten Spektrum von Disziplinen. Durch XCOOP gelangte Christina zu einem tieferen Verständnis der Dynamik zwischen sozialen Gegebenheiten und baulicher Umgebung. Es ist vor allem der Wunsch, Lebensbedingungen zu verbessern, der Cristina und XCOOP zur Schaffung einer „Urban Toolbox“ motiviert, die projektbegleitend sicherstellt, dass die Erwartungen aller Beteiligten erfüllt werden. Cristina hatte den Hyde Chair of Excellence an der UNLincoln, College of Architecture, inne und war dort für ein Master Program Studio, ein Undergrad Program Studio und ein Seminar zu „Rural Communities in the US“ zuständig, bevor sie im Frühjahrssemester 2017 eine Assistenzprofessur an der UofA antrat. Gegenwärtig ist Cristina Tenure-Track-/ Assistenzprofessorin an der Morgan State University in Baltimore, wo sie ein Third Year Master Studio mit unterrichtet, das in Kooperation mit der Städtepartnerschaft Baltimore-Rotterdam ein Projekt zu Kreislaufwirtschaft und Flüchtlingen erarbeitet. Die Ergebnisse sollen im Rahmen der Internationalen Architekturbiennale Rotterdam (IABR) 2018 vorgestellt werden. Ihre Forschungsarbeit an der Morgan State University beschäftigt sich mit der Gestaltung ländlicher Bereiche und der Dichotomie Stadt-Land.

    XCOOP
    „Es gibt zwei Sorten von Menschen auf dieser Welt: Gute und Schlechte. Die Guten schlafen vielleicht besser, aber die Schlechten haben in wachem Zustand deutlich mehr Spaß.“ - Woody Allen
  • Danny Shapiro ist Senior Director Automotive bei NVIDIA und befasst sich mit Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz für selbstfahrende Autos, Lastwagen und andere Fahrzeuge. Das Automotive-Team von NVIDIA arbeitet mit mehr als 225 Automobil- und Lastwagenherstellern, Direktlieferanten, HD-Mapping-Unternehmen, Sensorherstellern und Startup-Unternehmen zusammen, die DRIVE PX verwenden, die offene KI-Computing-Plattform des Unternehmens für die Entwicklung und den Einsatz autonomer Fahrzeuge. Shapiro ist Mitglied im Beirat der Los Angeles Auto Show, des Connected Car Council und der NVIDIA-Stiftung, die computergestützte Lösungen in der Krebsforschung vorantreibt. Er besitzt einen Bachelor of Science-Abschluss in Elektrotechnik und Informatik der Princeton University und einen Master of Business Administration (MBA) der Haas School of Business der University of California, Berkeley. Shapiro lebt in Nordkalifornien, wo er dank seiner hauseigenen Solaranlage sein mit künstlicher Intelligenz fahrendes autonomes Elektroauto laden kann.

    NVIDIA
  • David Silver leitet das Self-Driving Car Team bei Udacity, wo er in einem neunmonatigen Programm Ingenieure in der Arbeit mit autonomen Fahrzeugen schult. Vor Udacity war David Forschungsingenieur bei der Ford Motor Company, nachdem er bei Candidate Metrics, mSpot und AOL im Engineering und Produktwesen tätig war. Sein Studium schloss er mit einem MBA an der Stanford University und einem BSE in Computerwissenschaften an der Princeton University ab.

    Udacity
    „Autonome Fahrzeuge werden die Welt auf eine Art und Weise verändern, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.“
  • Doug Newcomb beschäftigt sich seit über 25 Jahren als Journalist mit Fahrzeugtechnologie und ist anerkannter Experte zum Thema vernetzte Fahrzeuge und Mobilität. Er ist ein gesuchter Gesprächspartner für verschiedene Medienkanäle wie USA Today, Los Angeles Times, Boston Herald, Detroit Free Press, Reuters, Agence France Press und andere. Doug Newcomb äußerte sich bereits in CBS News, CNBC und den in Los Angeles ansässigen Zweigstellen von ABC, CBS, NBC und Fox News zur Fahrzeugtechnologie. Darüber hinaus tritt er häufig als Redner bei Veranstaltungen der Automobil- und Verbraucherelektronikbranche auf. Er ist Mitbegründer der 2013 ins Leben gerufenen Connected Car Conference (C3) auf der CE Week in New York und Co-Produzent der Connected Car Eröffnungs-Expo auf der LA Auto Show. Im Jahr 2014 wirkte Doug Newcomb an der Produktion erfolgreicher Veranstaltungen unter dem C3-Banner auf der SXSW, CE Week und im Silicon Valley mit. Im selben Jahr gründete er den aus führenden Vordenkern der Branche bestehenden Connected Car Council und führte den C3 Report ein, um über Neuigkeiten und Analysen der sich rasch verändernden Fahrzeugtechnologie und Mobilität zu berichten. Daneben ist er als Kolumnist für NextCar von PCMag.com und Forbes.com tätig und schreibt für Wired, Automobile, Popular Mechanics und andere Medien. Auf der me Convention wird er über NEW URBANISM sprechen.

    C3 Group
    „Selbstfahrende Autos werden wahrscheinlich das gesamte Leben in der Stadt verändern.“
  • Prof. Kelly Snook ist Musikproduzentin, Ingenieurin und Forscherin im Bereich der akustischen Darstellung von Daten. Sie lebt in Brighton, UK, und in Portland, Oregon, USA und hat bei der Entwicklung der „mi.mu gloves“ mitgewirkt, mit denen Musik und visuelle Effekte über Gesten gesteuert werden können. An der Stanford-Universität erwarb sie einen Doktor in Luft- und Raumfahrttechnik und an der Universität Brighton hat sie derzeit eine Professur für Medienkunst-Technologie inne. Bei der NASA war sie zwei Jahrzehnte als Forscherin mit den Schwerpunkten Mars und Mond tätig, bevor sie sich 2010 als Studiomanager und musikalische Assistentin von Imogen Heap ganz der Musik zuwandte. Ihr aktuelles Forschungsprojekt ist die Entwicklung von Concordia, einem immersiven Musikinstrument für den wissenschaftlichen Einsatz. Es basiert auf den Erkenntnissen Johannes Keplers und ermöglicht die Wiedergabe der sogenannten „Sphärenmusik“. Daneben betreibt sie ihr eigenes Musikstudio „It's Not Rocket Science Studios“ in Portland, wo sie Independent-Künstler produziert.

    mi.mu gloves, University of Brighton
  • Als Bioinformatikerin und Molekularbiologin beschäftigt sich Dr. Richardson mit dem Aufbau des Genoms. Ihren Bachelor in Biologie machte sie an der University of Maryland; sie erhielt das renommierte DOE Computational Science Graduiertenstipendium des US-Energieministeriums und promovierte in Humangenetik und Molekularbiologie an der Johns Hopkins University School of Medicine. Als „Distinguished Postdoctoral Fellow of Genomics“ am Lawrence Berkeley National Laboratory arbeitete sie an Großprojekten im Bereich Synthetische Biologie sowie an der Integration von Genominformatik und experimenteller Genetik. 2015 erhielt sie das SynBio LEAP Fellowship für ihr „Führungspotenzial und ihre Vision zur Zukunftsgestaltung der Biotechnologie“. Im selben Jahr erhielt sie außerdem als eine von fünf vielversprechenden jungen Wissenschaftlerinnen den L’Oréal USA Postdoctoral Fellowship Award; ihr Forschungsvorhaben: CRISPR-Systeme und die Entwicklung von Genetik-Toolkits für Nicht-Modellorganismen. Als Mitbegründerin von MicroByre wurde sie 2017 Cyclotron Road Fellow am Lawrence Berkeley National Laboratory. Sie arbeitet Tag für Tag an der Domestizierung von bakteriellen Nicht-Modellorganismen.

    MicroByre
    „Wir müssen wie Zellen denken!“
  • Erika Milczek hat an der Emory University promoviert und arbeitete dabei sowohl an der Fakultät für Chemie als auch an der Emory School of Medicine. Nach dem Abschluss ihrer Promotion im Jahr 2010 ging Erika als Postdoktorandin an die Princeton University, wo sie im Studium der Biokatalyse ihre Begeisterung für die organische Chemie mit der für die Biochemie verbinden konnte. Unter Biokatalyse versteht man den Einsatz von Enzymen anstelle von synthetischen Katalysatoren. Anschließend kam Erika als leitende Forschungschemikerin zum Enabling Technologies Team von Merck & Co. Bei Merck war sie in erster Linie für den Ersatz chemischer Prozesse durch enzymatische Schritte für die nachhaltige Produktion verschreibungspflichtiger Arzneimittel verantwortlich. Da Erika nachhaltige Lösungen für die Produktion von Konsumgütern erarbeiten wollte, verließ sie das Unternehmen Merck und gründete BuzzBite®. BuzzBite® ist ein Gel zur Juckreizlinderung, das von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassene Wirkstoffe und Protease auf pflanzlicher Basis enthält. Es lindert den Juckreiz und Schwellungen nach Mückenstichen, Bienenstichen sowie Kontakt mit Giftefeu, Gifteiche oder Giftsumach. Dieses topische Gel enthält zu 99 % natürliche Inhaltsstoffe und verursacht bei einer versehentlichen Einnahme keine Probleme, sodass es für Kinder und Erwachsene geeignet ist. Als CEO von Curie Co. fördert Erika die Forschung und Entwicklung von Enzymen und biokompatiblen Materialien für die Herstellung nachhaltiger Consumer Healthcare-Produkte. Curie Co. hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Erdöl gewonnene Chemikalien in Konsumprodukten mithilfe der Biotechnologie durch nachhaltige und erneuerbare Alternativen zu ersetzen.

    Curie Co.
    „Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen. Jetzt ist die Zeit mehr zu verstehen, damit wir uns weniger fürchten.“ - Marie Curie
  • Fernando Rubio arbeitet als selbstständiger Architekt, Berater für Städteplanung und als Dozent an der Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien. Fernandos Leidenschaft gilt der Stadt als solches, weshalb er sich ganz der Entwicklung architektonischer Lösungen im urbanen Sektor verschrieben hat. Gegenwärtig promoviert er in Architektur an der Universidad Nacional de Colombia. Seinen Masterabschluss erwarb er in Stadtplanung an der Fundación Politécnica de Cataluña. Seit 2009 ist er Co-Director des Centros Urbanos: U+A Lab, wo er als Teil des Forschungsteams das “zeitgenössische” Bototá im Rahmen verschiedener Forschungsschwerpunkte wie u. a. Konsum, städtische Grenzen und hybride Gewebe unter die Lupe nimmt. In Zusammenarbeit mit weiteren Forschungsgruppen aus den USA und den Niederlanden beschäftigt sich das Labor ganz aktuell mit territorialer Ungleichheit und deren räumliche Manifestation.

    Pontificia Universidad Javeriana, Bogotà
  • Wer Gelong Thubten fragt, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet, erhält folgende Antwort: „Ich muss nichts verdienen. Wenn ich durch die Welt reise und Leuten Mindfulness beibringe, dann bezahlen sie mir die Flugtickets, die Unterkünfte und das Essen. Meine persönlichen Bedürfnisse sind sehr bescheiden, ich trage ja nur meine Roben, und zum Friseur muss ich auch nicht gehen.“ Es ist diese Prise Humor, die den buddhistischen Mönch auf Anhieb sympathisch erscheinen lässt. Gelong Thubten lehrt Meditation und „Mindfulness“ (im Deutschen lässt sich das am besten mit dem Wort „Achtsamkeit“ übersetzen). Renommierte Firmen wie Google oder HSBC bitten ihn, ihren Mitarbeitern ausgereifte Meditationstechniken zu zeigen, er geht aber auch dorthin, wo ihn oft keine Scheinwerfer perfekt ausleuchten: in Krankenhäuser, Schulen, Gefängnisse und Suchtkliniken. Sein Ziel: In einer von Echtzeit-Meldungen und digitaler 24-Stunden-Berieselung geprägten Welt, will er seinen Zuhörern helfen, Stress abzubauen, den eigenen Fokus wieder zu schärfen und die innere Harmonie zu verbessern. Mittlerweile lebt Gelong Thubten seit 25 Jahren als Mönch und gehört zu den weltweit führenden Vertretern für Meditationstraining.

    Kagyu Samye Ling
    „Erkenntnisse aus der Hirnforschung belegen: Menschen, die meditieren, leben gesünder, glücklicher und empathischer.“
  • Glenn Zorpette ist Chefredakteur des IEEE Spectrum Magazine, wo ihm sieben Redakteure unterstehen, die Artikel, Blogs, Nachrichten und Videos produzieren. Seit 2002 hat IEEE Spectrum unter seiner Leitung 99 bedeutende journalistische Auszeichnungen erhalten, darunter 2012 einen National Magazine Award for General Excellence, den renommiertesten Preis im US-Magazinsektor. Daneben wurde er 1993 mit dem National Magazine Award for Reporting für einen Artikel zum Bau einer Atombombe im Irak vor dem ersten Golfkrieg ausgezeichnet. 2007 war er mit einem Artikel zum elektrischen Wiederaufbau im Irak Finalist für einen weiteren National Magazine Award. Von 1995 bis 2000 arbeitete er beim Scientific American, wo sein Team mit einer Ausgabe mit dem Titel „What You Need to Know about Cancer“ einen weiteren National Magazine Award erhielt. Nach einem Exkurs zum Magazin Red Herring kehrte er im Juni 2001 zum IEEE Spectrum zurück. Seitdem war das Magazin zwei weitere Male Finalist für National Magazine Awards und erhielt zahlreiche Neal Awards für Wirtschaftsjournalismus. Glenn hat einen Bachelor in Elektrotechnik von der Brown University und ist Fellow des IEEE.

    IEEE Spectrum Magazine
  • Greg de Temmerman beschäftigt sich als Wissenschaftler seit Beginn seiner Promotion 2003 mit Kernfusion. Speziell interessieren ihn die Wechselwirkungen zwischen Fusionsplasmen und Materialien in deren direkter Umgebung. In einem Fusionsreaktor wird Energie aus dem Plasma des Reaktorkerns von den ihm zugewandten Komponenten absorbiert, die dadurch extremer Hitze und Teilchenströmen ausgesetzt sind. Die Grundlagenforschung zum Materialverhalten unter so extremer Ionenbestrahlung steht noch ziemlich am Anfang, sodass der Entwicklung von Materialien, die diesen Bedingungen standhalten können, bislang noch enge Grenzen gesteckt sind. Im Lauf seiner Karriere hat Greg de Temmerman schon etliche Länder bereist und auch dort gelebt. Seit 2014 ist er als wissenschaftlicher Koordinator bei der ITER Organization tätig und arbeitet an einem der größten Forschungsvorhaben der Gegenwart mit: dem internationalen Fusionsexperiment ITER.

    ITER
    „Dies ist wahrscheinlich eine der größten wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen für die Menschheit.”
  • Gunter Roeth kam im Oktober 2014 als Solution Architect zu NVIDIA. Zuvor war er bei Cray, HP, Sun Microsystems und zuletzt bei Bull angestellt. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Geophysik vom Institut de Physique du Globe (IPG) in Paris und promovierte in Seismologie zum Thema Nutzung neuraler Netzwerke (künstliche Intelligenz) für die Interpretation geophysischer Daten.

  • Hans Ulrich Obrist ist Artistic Director der Serpentine Galleries, London. Zuvor war er Kurator des Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. Seit seiner ersten Ausstellung „World Soup“ (The Kitchen Show) 1991 hat er mehr als 300 Ausstellungen kuratiert. In 2017 war Obrist bisher als Kurator an Einzelausstellungen von Lucy Raven, Zaha Hadid, John Latham, Arthur Jafa und Grayson Perry sowie einer Grupenausstellung mit Tania Bruguera, Douglas Gordon, Laure Prouvost und Cally Spooner in den Serpentine Galleries beteiligt. 2014 kuratierte er den Schweizer Pavillon auf der 14. Internationalen Architekturbiennale in Venedig, wo er „Lucius Burckhardt and Cedric Price — A stroll through a fun palace“ präsentierte: Ein Gebäude von Herzog & de Meuron mit einem mit den Künstlern Liam Gillick, Philippe Parreno, Tino Sehgal und Dominique Gonzalez-Foerster erarbeiteten Programm. Obrists Projekt „Art of Handwriting“ findet auf Instagram statt und ist einen Protest gegen das Verschwinden des Handschriftlichen im digitalen Zeitalter. 2013 gründete Obrist gemeinsam mit Simon Castets das Projekt 89plus, ein langfristiges, internationales Forschungsvorhaben auf mehreren Plattformen, das die „digitally native“ Generation der Geburtenjahrgänge seit 1989 abbildet. 2011 erhielt Obrist den CCS Bard Award für „Curatorial Excellence“, 2009 ein Ehren-Fellowship des Royal Institute of British Architects (RIBA) und 2015 den Internationalen Folkwang-Preis für seinen Einsatz für die Künste. Obrist hat international an Akademie- und Kunstinstitutionen gelehrt und schreibt für eine Reihe von Magazinen und Zeitschriften. Zu seinen jüngsten Publikationen zählen Conversations in Mexico, Conversations in Colombia, Ways of Curating, The Age of Earthquakes (zusammen mit Douglas Coupland und Shumon Basar) and Lives of The Artists, Lives of The Architects.

    Serpentine Galleries
  • Im Alter von 25 Jahren gründete Hartmut Esslinger frog design und expandierte 1982 in die USA. Zusammen mit seiner Partnerin und Ehefrau Patricia Roller baute er das Unternehmen zur weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Agentur für strategisches Design aus. Im Lauf der vergangenen 48 Jahre arbeitete Hartmut Esslinger mit einigen der renommiertesten Weltmarken zusammen und half einigen – etwa Sony, Apple, Louis Vuitton, SAP, Lufthansa und Microsoft – ihre Technologiekompetenzen und Unternehmensziele in emotional ansprechende Markenidentitäten zu übersetzen. Hartmut ist daneben auch in der Ausbildung und im Mentoring junger Designer aktiv: Er ist Gründungsprofessor der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und war von 2006 bis 2011 Professor für Convergent Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 2011 ist er als DeTao-Professor für strategisches Design und Innovation an der Fudan/SIVA University in Shanghai tätig. Die Parson New School of Design in New York verlieh ihm 1994 einen Ehrendoktor in bildender Kunst und The Royal Society of Arts in London ernannte ihn 2014 zum Honorary Royal Designer for Industry (HonRDI). Hartmut Esslinger brachte als erster Designer vom menschlichen Nutzer motiviertes, taktiles Design in die Welt komplexer Hard- und Softwaretechnologien. Für die Business Week – die ihn 1990 auf dem Titel zeigte – ist er der erfolgreichste amerikanische Industriedesigner seit den 1930ern und der erste Superstar des High-Tech-Designs.

    "Form follows emotion."
  • Architektur, Landschaftsarchitektur und Design bilden das Spannungsfeld, in dem sich das mehrfach ausgezeichnete norwegische Büro Snøhetta, benannt nach dem 2.286 Metern hohem gleichnamigen Berg, bewegt. Seit 2005 ist die studierte Architektin Jette Cathrin Hopp Teil des interdisziplinären Teams, das neben Architekten auch aus Grafikdesignern, Künstlern und Forschern besteht. Als Projektdirektorin bei Snøhetta war und ist Jette Cathrin Hopp für unterschiedliche, meist nachhaltige Architekturprojekte verantwortlich. Darunter das Powerhouse One in Trondheim, ein Gebäude, das mehr Energie produziert als es verbraucht.

    Snøhetta
  • „Wie geht es mit den Museen weiter?“ – Jim Richardson beschäftigt sich seit fast zehn Jahren mit genau dieser Frage und fordert damit kulturelle Institutionen dazu heraus, in einer sich rapide verändernden Welt neue Wege zu beschreiten. Er ist der Leiter von MuseumNext, einer globalen Community von Museumdirektoren, Innovatoren und Makers, die für einen radikalen Wandel im Museumsbereich stehen. Von Rio de Janeiro bis Melbourne, von Kapstadt bis Singapur, von New York bis Kopenhagen arbeitet diese engagierte Community an der Zukunft der Museen.

    MuseumNext
    „Museen, die sich dem Wandel widersetzen, verlieren ihre Relevanz.“
  • John Cohn ist IBM-Fellow und Chief Scientist für den Geschäftsbereich Watson Internet of Things von IBM mit Sitz in München. John erwarb seinen Bachelor of Science in Elektrotechnik am MIT und seinen Doktortitel in Computertechnik an der Carnegie Mellon University. Bevor er zum Geschäftsbereich IoT wechselte, war John im Bereich Designautomatisierung für integrierte Hochfrequenzschaltungen tätig. Er ist Autor von mehr als 30 Fachartikeln und Co-Autor von vier Büchern zur Designautomatisierung. John besitzt mehr als 100 Patente. 2005 wurde er Fellow des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE). John ist auf lokaler, staatlicher und internationaler Ebene im Bildungsbereich tätig. Seine Leidenschaft für die Förderung von MINT-Fächern ging sogar so weit, dass er im Rahmen der wissenschaftlichen Survival-Show „Die Kolonie“ des Discovery Channel 59 Tage in einem verlassenen Stahlwerk lebte und experimentierte. John lebt mit seiner Familie in einem restaurierten Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert in Jonesville, Vermont, und möchte seine Liebe zu Wissenschaft und Technologie mit jedem teilen, der bereit ist, ihm zuzuhören.

    IBM
    „Ich bin mit Leib und Seele Nerd. Ich erzähle jedem, der zuhört, von meiner Liebe zu Wissenschaft und Technologie.“
  • Josh Rubin ist Fotograf, Interaktionsdesigner, Unternehmer und Mitbegründer sowie Chefredakteur von Cool Hunting, einer Digitalpublikation, die seit inzwischen 14 Jahren einem globalen Publikum von Kreativ-Profis Innovationen in Kultur, Design und Technologie vorstellt. Das mit dem Webby-Award ausgezeichnete Onlinemagazin betreibt zudem ein Original-Content-Studio, Strategieberatung und ein Experimental-Retail-Programm unter dem Namen Cool Hunting Omakase. Bei Razorfish und Motorola war Josh bereits in leitender Position für Design verantwortlich. Er hat einen BA in Kognitionswissenschaft und Fotografie vom Hampshire College und einen Master vom „Interactive Telecommunications Program“ der NYU. Seine Abschlussarbeit schrieb er 1999 über modulare, skalierbare Touchscreen-Interfaces.

    Cool Hunting
    „Es gibt keine neuen Ideen, nur tolle Umsetzungen“
  • Katherine Maher, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation hat weltweit in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet, die sich nahezu alle direkt auf die Förderung der Grundrechte und offene und freie Gesellschaften richteten. Bevor sie zur Wikimedia Foundation kam, war sie Advocacy Director der internationalen Organisation für Digitalrechte „Access“ in Washington, USA, wo sie sich mit globalen politischen Fragen zur freien Meinungsäußerung, Zugang zu Informationen und Datenschutz beschäftigte. Zuvor war Katherine Maher in Funktionen tätig, in denen sie das Engagement von Bürgern und Regierungen weltweit unterstützte, die sich für mehr Transparenz und Civic Technologies einsetzten. Sie arbeitete unter anderem mit Aktivisten und Kämpfern für die Menschenrechte zusammen und entwickelte ICT4D-Programme („Information and communication technologies for development“, Informations- und Kommunikationstechnologien für die Entwicklung) zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements. Katherine Maher ist Mitglied des Truman National Security Project und ihre Artikel zu Menschenrechten, Technologie und Außenpolitik erschienen in zahlreichen Publikationen.

    Wikimedia Foundation
    „Was mir auf zahlreichen Medienkanälen tatsächlich auffällt, ist ein Gespräch, dass sie mit ihren Lesern zu folgender Frage führen: Was müssen wir tun, um Ihr Vertrauen wieder zurückzugewinnen?“
  • Als Global Director of Innovation und Business Development des Innovationszweiges von Dentsu Inc. beschäftigt sich Kei Shimada schwerpunktmäßig mit der Initiierung und Leitung einer konzernweiten Innovationsinitiative sowie der Entwicklung neuer Lösungen rund um Wearables, neurale Technologien, Locational Big Data und Krisenmanagement-Infrastrukturen und geht dabei weit über das traditionelle Werbegeschäft hinaus, um neue Geschäftsmodelle für die Umsatzgenerierung zu erschließen. Kei ist außerdem einer der gefragtesten Keynote-Speaker und Mentoren im Themenbereich Mobile, ICT und Wearables.

    Dentsu
  • Als Innovationsleiterin der WirtschaftsWoche entwickelt Léa Steinacker Strategien, Produkte und das Live-Erlebnis für die Marke in enger Zusammenarbeit mit dem Herausgeber und der Nachrichtenredaktion. Sie bewertet experimentelle Formate und innovative Geschäftsmodelle und tritt als Referentin zu unterschiedlichen Themen aus der digitalen Welt auf. In ihrer alle 14 Tage erscheinenden Kolumne analysiert sie die Wechselwirkungen zwischen technischen Innovationen, Menschen und der Wirtschaft. Bis März 2017 war sie als Digital Scout tätig. Bevor sie zur WirtschaftsWoche kam, war Léa Steinacker für eine Reihe von Menschenrechtsorganisationen in Bosnien-Herzegowina, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo tätig, wo sie die Evaluierung von Kriseninterventionen koordinierte und die Propagandaaktivitäten von Extremisten in sozialen Netzwerken analysierte. Auf der me Convention tritt sie als Moderatorin auf.

    WirtschaftsWoche
  • Mark glaubt leidenschaftlich daran, dass hinter jedem Menschen mehr steckt als nur ein Lebenslauf oder Profil und dass Unternehmen sich am besten entwickeln, wenn sie die Fähigkeiten von Mitarbeitern mit ganz verschiedenem Hintergrund nutzen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Geschichte zu erzählen und ihr Bestes zu geben. Mark war Gründer und CEO von HireVue, dem führenden Anbieter von AI-basiertem Talent-Assessment und Video-Einstellungsgesprächen, sowie Vorstandsmitglied bei RoundPegg und Investor in zahlreichen HR-Startups. Mark schreibt außerdem für Inc und Fortune und war einer der “30 under 30” des Magazins Inc sowie „Next Wave Leader“ auf LinkedIn. Seinen Bachelor in International Business machte er am Westminster College und seinen Master in Finanzwesen an der University of Utah. Mit seiner Freundin aus Teenager-Tagen ist er inzwischen verheiratet und lebt mit ihr und zwei Kindern in der Nähe von Salt Lake City, Utah.

  • Der Mediziner Prof. Dr. Mark Post wurde unter anderem als Assistenzprofessor an die Utrecht University und an die Harvard University, als Gastprofessor an das Dartmouth College und als ordentlicher Professor an die Eindhoven University sowie an die Maastricht University berufen. Momentan leitet er die physiologische Abteilung der Maastricht University. Er ist Gastprofessor in Harvard, an der Universität Modena und der Fakultät der Singularity University. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Gewebe für medizinische Anwendungen und Nahrungsmittel. Die medizinischen Anwendungen fokussieren sich auf die Konstruktion von Blutgefäßen, die als Transplantate für koronare Bypass-Operationen dienen sollen. Die Züchtung von Gewebe in Bezug auf Nahrungsmittel führte zur Entwicklung von „Cultured Beef”, das auf Muskelzellinformationen von Rindern basiert und zum Ziel hat, die traditionelle Fleischerzeugungsproduktion durch gezüchtete Stammzellen zu revolutionieren. Dr. Post ist Koautor von 165 Artikeln in führenden, wissenschaftlich geprüften Fachzeitschriften und erhielt im Laufe seiner Karriere über 50 Millionen US-Dollar an Förder- und Preisgeldern von verschiedenen Institutionen aus Regierung, Wohlfahrtsverbänden und Industrie. Im August 2013 präsentierte er den weltweit ersten aus „Cultured Beef“ gezüchteten Hamburger und arbeitet aktuell an der Verbesserung und Erweiterung der Produktion von In-vitro-Fleisch. Zudem wurde er von AAAS/ Times/ Forbes mit dem World Technology Award für Erfindungen mit dem größten ökologischen Potenzial ausgezeichnet. Für die Arbeit an einer Anwendung von „Tissue Engineering“ für Fleisch und Leder wurden drei Unternehmen ausgegründet, in denen Dr. Post als CSO und Mitgründer fungiert.

    Maastricht University
    "Im Falle von Massenverhalten – zum Beispiel Fleischkonsum – ist es einfacher, Technologien zur Verringerung der Auswirkungen zu entwickeln, als die Verhaltensweisen der Menschen zu verändern."
  • Marta Riggins hat über 13 Jahre Erfahrung in den Bereichen Marketing, Human Resources und Strategic Partnerships im Entertainment- und Technologie-Sektor. Zurzeit ist sie Global Marketing Director of Creative, Content & Communities innerhalb der Talent Solutions Group von LinkedIn. Zuvor war sie als Director of Employee Experience & Marketing bei Pandora Music verantwortlich für Employment Brand, Employee Experience, Giving Back und Inclusion Strategies. Ihre ganze Leidenschaft liegt im “B2E-Marketing” (Business to Employee), ihre persönliche Bezeichnung für die Entwicklung der Arbeitgeber-Markenstrategie, die Rekrutierung von Top-Talenten und die Förderung einer inklusiven Arbeitnehmererfahrung. Ihr Herz schlägt für Best Practice Sharing und Community Creation im Talent- und HR-Bereich. Marta interessiert sich sehr für Kultur-, Lifestyle-, Workplace- und Medientrends und engagiert sich leidenschaftlich für einen besseren, erfüllenden Arbeitsplatz für alle.

    LinkedIn
    „‚B2E-Marketing’ (Business to Employee) liegt mir im Blut. Best Practice Sharing, Community Creation und Thought Leadership in den Bereichen Talentakquise und HR finde ich toll.“
  • Martin Weber ist CFO von INFARM, einem Start-up aus Berlin-Kreuzberg, das die urbane Landwirtschaft innerhalb weniger Jahre revolutionieren will. INFARM hat dafür Prozesse erforscht und Techniken entwickelt, die den Anbau von Lebensmitteln in Ballungsgebieten neu definiert. Das Ziel: Mini-Gewächshäuser und größere vertikal angelegte Anbauflächen (mit transparenten Hochregalen) sollen bald in Restaurants, Kaufhausketten und Hotels stehen, um dem Endverbraucher die größtmögliche Frische zu garantieren und den Lebensmittelabfall durch Transporte und andere Faktoren zu eliminieren. „Lebensmittel selbst zu züchten, wird ein wesentlicher Bestandteil unserer städtischen Gesellschaft“, sagt Erez Galonska, Co-Gründer von INFARM. Martin Weber hat in seiner Karriere bisher vor allem als Start up-Coach von sich reden gemacht. Er leitete das „Startupbootcamp Tel Aviv“ und „Marathon Artists“ in London. Vor seiner Zeit bei INFARM war er Program Manager bei „EuropeanPioneers“, einer Investment-Einrichtung der Europäischen Kommission, die High-Tech Start-ups mit Zuschüssen unterstützt.

    Infarm
    „Wir sind die neuen Farmer und die Stadt ist unsere Farm."
  • Dr. Megan J. Palmer arbeitet an der Entwicklung von Richtlinien und Praktiken für die verantwortungsvolle Weiterentwicklung von Biotechnologie. Sie ist Senior Research Scholar am Center for International Security and Cooperation (CISAC) der Stanford University. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin des Synthetic Biology Leadership Excellence Accelerator Program (LEAP). Darüber hinaus arbeitet sie als Director of Human Practices für die international Genetically Engineered Machine (iGEM) Competition, einen Wettbewerb, an dem letztes Jahr mehr als 5.000 Studenten aus 42 Ländern in 300 Teams teilgenommen haben. Davor leitete Dr. Palmer 5 Jahre lang die politikbezogenen Aktivitäten eines mehrere Hochschulen umfassenden Forschungszentrums für synthetische Biologie. Darüber hinaus war sie William J. Perry Fellow in Internationaler Sicherheit am Center for International Security and Cooperation (CISAC), Forschungswissenschaftlerin an der University of California Berkeley und Postdoc-Stipendiatin an der Stanford University. Dr. Palmer erwarb ihren Doktortitel in Bioengineering am MIT und einen Bachelor of Science in Engineering in Chemietechnik an der kanadischen Queen’s University.

  • Unbekanntes erfahren, Unvorstellbares sehen, Dinge tun, die noch keiner getan hat – das ist die Lebensphilosophie des Abenteurers Mike Horn, 50. Er ist in der Dunkelheit des arktischen Winters bei Temperaturen um minus 50 Grad Celsius zum Nordpol gewandert, schwamm knapp 7.000 Kilometer von der Quelle des Amazonas bis zur Mündung des Flusses im Atlantik, bestieg mehrere Achttausender ohne Sauerstoff, umrundete die Welt entlang des Äquators – ohne motorische Hilfsmittel. DIE ZEIT titelte einst über ihn: „Des Schöpfers härtester Hund“. Aber Mike Horn ist mehr. Er ist nicht nur ein Extremsportler, der sich unvorhersehbaren Gefahren aussetzt und sich jahrelang schindet. Horn ist ein moderner Entdecker, vielleicht der größte unserer Epoche. Das beweist zum Beispiel seine aktuelle Expedition, die unter anderem auf die Umweltprobleme der Erde hinweisen soll: Sie trägt den Titel „Pole2Pole“ – diesmal umrundet Horn die Welt von Europa über Afrika, die Antarktis, Ozeanien, Asien, die Arktis und Nordamerika wieder zurück nach Europa. Beide Pole in einer Reise, knapp 40.000 Kilometer. Kein Mensch hat das vor ihm getan. Wie so oft, wird er wieder mal der erste sein. Mike Horn spricht auf der me Convention zum Thema NEW LEADERSHIP.

    „Für mich ist kein Abenteuer schwierig, solange ich es überlebe.“
  • Prof. Dr. Miriam Meckel, geb. 1967, ist die Herausgeberin der WirtschaftsWoche, Deutschlands wichtigstem Wochenmagazin für Wirtschaft in Düsseldorf. Von Oktober 2014 bis März 2017 war sie WiWo-Chefredakteurin. Seit 2005 ist sie Professorin für Corporate Communication der Universität St. Gallen in der Schweiz, und Direktorin am dortigen Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement. Am Harvard Berkman Center for Internet & Society war Miriam Meckel mehrere Jahre lang Faculty Associate und Visiting Professor an der Singapore Management University. Von 2006 bis 2007 moderierte sie den Wirtschaftstalks “Miriam Meckel – Standpunkte” im deutschen Nachrichtensender n-tv. Zuvor war Meckel Staatssekretärin im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen zunächst als Regierungssprecherin dann als Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien. Sie erhielt unter anderem den Cicero-Rednerpreis in der Kategorie Wissenschaft, veröffentlichte zahlreiche Bücher, wissenschaftliche Zeitschriftenbeiträge und journalistische Artikel. Ihr autobiografisches Buch „Brief an mein Leben“ inspirierte den 2016 erschienen, preisgekrönten, gleichnamigen Film. Als leidenschaftliche Befürworterin des internationalen und transatlantischen Austauschs war Meckel Teil des „European Asian Young Leaders Forum” der Herbert-Quandt-Stiftung und bekam das Eisenhower Fellowship der USA sowie das John F. Kennedy Memorial Fellowship am Center for European Studies der Harvard University zugesprochen. Sie studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura an den Universitäten Münster und Taipei, Taiwan.

    WirtschaftsWoche
  • Moira Gunn ist nicht nur als Wissenschafts- und Technologiejournalistin auf der ganzen Welt unterwegs, sie ist auch selbst Akademikerin. Am bekanntesten ist sie wohl als Moderatorin der Sendungen Tech Nation, BioTech Nation und Tech Nation Health auf verschiedenen NPR-Kanälen mit nationaler und internationaler Reichweite, auch bei SiriusXM. Selbst ursprünglich Computerwissenschaftlerin und Ingenieurin bei der NASA, wo sie an globalen Datenmodellen und Informationssystemen arbeitete, hob Gunn zu Beginn des Dotcom-Booms Tech Nation aus der Taufe. Seitdem hat sie ein waches Auge auf die Trends und holt sich die News dazu im direkten Gespräch mit denjenigen, die diese Trends vorantreiben. Wichtig sind sie ihr dabei alle: vom ersten Radiointerview mit Larry Page und Sergey Brin von Google und dem damals noch völlig unbekannten Jeff Bezos mit seiner ebenso unbekannten Neugründung namens „Amazon“ bis hin zu den aktuellen Gästen. Zu diesen zählen Hacker ebenso wie CEOs, Wissenschaftler wie Politiker, Sozialpsychologen wie Professoren – sie alle sind Teil des großen Ganzen. Als Akademikerin leitet Prof. Gunn das Bioentrepreneurship-Programm an der Universität von San Francisco, wo sie unter anderem den Einfluss der globalen Business-Science-Medien erforscht, den Wandel bio-ethischer Werte sowie die unterschiedlichen Einstellungen zu MINT-Fächern unter Schülern und die damit verbundenen Auswirkungen. Das National Science Board zeichnete Gunn für ihren Beitrag zum öffentlichen Verständnis für Wissenschaft und Technologie mit dem „Public Service Award to the Individual“ aus. Sie war die erste weibliche Maschinenbau-Doktorandin an der Purdue University und erwarb zudem eine Reihe weiterer akademischer Titel in den Computerwissenschaften sowie eine wissenschaftliche Ehrendoktorwürde.

    „Ärmel hoch und ran an die Innovation.“
  • Nadya Peek entwickelt als forschende Postdoktorandin am Center for Bits and Atoms des MIT Infrastrukturen für verschiedene Produktionsstufen. Ihre Doktorarbeit trägt den Titel „Making Machines that Make: Object-Oriented Hardware Meets Object-Oriented Hardware“. Sie gehört dem Assembly on Cybersecurity des Harvard Berkman Klein Centers an und ist Mitglied der Band Construction.

    MIT Center for Bits and Atoms
    „Maker müssen keine Produzenten werden – die herkömmliche Produktion muss sich die Flexibilität und Schnelligkeit von Makern zu eigen machen!“
  • Natasha Jimenez ist Künstlerin, Ingenieurin und Designerin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Verbindungen zwischen Menschen untereinander und mit der Natur. In ihrem letzten Werk, The Last Conservatory, hat sie eine multisensorische Installation aus falschem Holz, Moos und duftenden Kräutern erschaffen. Musik und Poesie entströmen dem Baumstamm und zwingen das Publikum, sich physisch mit den beruhigenden Eigenschaften der Natur auseinanderzusetzen. Natascha ist Mitgründerin der humanitären Designagentur Outside, für die sie Dinge entwirft, die Frieden, Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Sie hat Projekte mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen entwickelt, darunter das Internationale Rote Kreuz, die UNHCR und MercyCorps. Natasha ist zudem die leitende Entwicklerin von “Translation Cards”, einer preisgekrönten App, die es im praktischen Einsatz von humanitären Kräften ermöglicht, effektiv mit Flüchtlingen zu kommunizieren. Auf der me Convention wird Natasha in Zusammenarbeit mit Oliver Blank einen Workshop mit dem Titel "Humanitarian Design Summit" (Thema: NEW CREATION) halten. In diesem intensiven Workshop lernt man, wie man Design-Denken anwenden kann, um Leiden zu verhindern und Leben zu retten.

    Outside
    "Indem ich meine Sachen verkaufe und die Welt nur mit einem Rucksack bereise, suche ich ein minimales, friedliches und glückliches Leben."
  • Erster staatlich anerkannter Cyborg Großbritanniens. Das könnte in Neil Harbissons Pass stehen – würden die Behörden einen so sperrigen Titel erlauben. Denn der in New York lebende Künstler und Vortrags-Reisende trägt eine Antenne am Kopf, die er sich vor mittlerweile 13 Jahren implantieren ließ. Ganz normal, wie Harbisson findet, denn: „Psychologisch gesehen sind die meisten von uns ja sowieso schon Cyborgs. Wir können nicht mehr ohne Smartphones leben. In 30 Jahren wird es für alle normal sein, solche Implantate im Körper zu tragen.“ Mit seiner Antenne kann der an Achromatopsie erkrankte Harbisson sichtbare und unsichtbare Farben wie Infrarot erkennen. Und, weil er mit dem Internet verbunden ist, unter anderem auch Videos, Musik oder Telefonanrufe empfangen. Was diese Technologie mit dem Mitbegründer der Cyborg Foundation gemein hat, der sich mit seiner Kunst für einen erweiterten Realitätsbegriff und Cyborg-Rechte einsetzt, erzählt er auf der Bühne.

    „Wenn wir unsere Sinne erweitern, erweitern wir unser Wissen.“
  • Nick Foster ist Head of Industrial Design bei X (früher Google X). Xs Mission ist es, bahnbrechende „moonshot“ Technologien zu erfinden und auf den Weg zu bringen, die irgendwann die Welt zu einem radikal besseren Ort machen könnten. Nick ist außerdem Partner beim Near Future Laboratory, die als Pioniere auf dem Feld der Design Fiktion voranschreiten. Seit 20 Jahren ist er Designer und Futurist und hat unter anderem bedeutende Rollen bei Sony, Nokia und Dyson eingenommen. Nick ist einer der Autoren des „TBD Catalog: The Near Future’s Normal Ordinary Everyday“ und hat das Zine „TUXSAX - The user experiment will be as shitty as expected“ gegründet. Seine Essays wurden in der Alpine Review, Core77, Blueprint, BoingBoing, Wired und Stylus veröffentlicht.

    X - the moonshot factory
    „Jeder Designer ist ein kultureller Voyeur - ein Schwamm, der endlos Inspiration aufnimmt und ein Wasserhahn, aus dem Ideen fließen.“
  • Die interdisziplinäre Künstlerin, Musikerin und Architektin Nicole L’Huillier lebt in Boston. Aktuell forscht sie im MIT Media Lab als Doktorandin in der Gruppe Opera of The Future. Ihre Forschung beschäftigt sich mit räumlicher Erfahrung, Wahrnehmung und der Beziehung zwischen Klang und Raum. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Musik, Architektur, Wissenschaft und Technologie und hat sich zum Ziel gesetzt, neue Erfahrungen zu erarbeiten, mit denen wir wieder Verbindung zu unserem Gefühl von Ehrfurcht und Staunen aufnehmen können, während menschliche Wahrnehmung gestaltet und neu geformt wird. Darüber hinaus ist sie Schlagzeugerin, Sängerin und Mitglied des Space-Pop-Duos Breaking Forms. Nicole L'Huillier konzipiert aktuell multisensorische immersive Umgebungen, mit denen Fragen über mögliche Zukunftsszenarien aufgeworfen werden, unsere Wahrnehmung der Welt neu definiert wird und vor allem eine empathische Verbindung zwischen menschlichen und nicht menschlichen Akteuren geschaffen wird. Ihre Arbeit beruht auf der Idee, dass Klang eine räumliche Tatsache ist und Architektur nicht als Mittel zum Zweck dient, sondern die Möglichkeit bietet, einen bestimmten Effekt zu erreichen.

    MIT Media Lab
    "Klang ist ein räumliches Instrument und Raum ist ein klangliches Instrument."
  • Oliver Blank ist ein britischer Künstler und Designer, der zur Zeit auf Google.org, dem philanthropischen Zweig von Google, zu sehen ist. In der Kunst von Oliver Blank geht es um Intimität und Zuneigung in der Öffentlichkeit und seine Designprojekte legen den Schwerpunkt auf das Verhindern von Leid. Mit seinen Kunstwerken lockt er sein Publikum aus den vertrauten Zusammenhängen des Alltags hervor und vermittelt unvergessliche Erfahrungen, die einen gemeinsamen Sinn für Romantik und Gemeinschaft wecken. Zu den bisherigen Installationen gehört die Komposition von Orchestermusik für längst vergessene Bauwerke und eine Telefon-Hotline, über die Mitteilungen an verlorene Geliebte und vergessene Freunde gesammelt werden. Die Kunst von Oliver Blank wird in verschiedenen Ländern weltweit, so unter anderem in Japan, Spanien, Finnland und den USA gezeigt. Zu den Ausstellungsorten zählen die Tate Gallery, das Designmuseum von London und das Victoria & Albert-Museum. Auf Google.org arbeitete er mit Lego, Nokia, HP, Marvel Comics und vielen anderen zusammen. Oliver Blank tritt regelmäßig als Redner und Workshop-Leiter auf der SXSW auf. Darüber hinaus ist er Mitglied des Beratungsgremiums von SXSW Eco und Practitioner-in-Residence an der Berkeley-Universität, Kalifornien. Möglicherweise haben Sie ihn auch schon auf BBC, in der New York Times oder auf CNN gesehen. Im Laufe der Jahre lebte Oliver Blank in Helsinki, London, Manchester, New Orleans und San Francisco. Auf der me Convention wird Oliver Blank einen Workshop mit dem Titel „Humanitärer Design-Gipfel“ (Thema: NEW CREATION) geben. In diesem intensiven und praktisch ausgerichteten Workshop lernen Sie, wie Sie Design-Denken einsetzen können, um Leiden zu verhindern und Leben zu retten. „Von Flüchtlingslagern in Europa bis hin zu Wirbelstürmen in den USA – Design-Denken kann in kritischen Situationen wirklich etwas bewirken“, so Oliver Blank.

    Google
    „Meine Arbeit basiert auf einer Vielzahl mitfühlender Aktionen: von Design über das Vermeiden von Leiden, Kunst bis hin zu Zuneigung in der Öffentlichkeit"
  • Oona Horx-Strathern kommt aus London und ist seit über 20 Jahren als Trendforscherin, Beraterin, Rednerin und Autorin tätig. Sie schrieb Bücher über die Geschichte der Futurologie, der Architektur der Zukunft, und arbeitete an zahlreichen Studien des Zukunftsinstituts mit. Als Trend-Consultant war sie für internationale Firmen wie Unilever, Beiersdorf und Deutsche Bank tätig. Das Spektrum ihrer Auftritte reicht von Architektur-Konferenzen über Universitäten bis hin zur Bauindustrie und Design-Branche. Dabei pendelt sie zwischen Deutschland, England und ihrem „Future Evolution House“ in Wien hin und her, welches sie zusammen mit ihrem Mann Matthias Horx baute. Ihre Leidenschaft gilt den Themen Architektur als Lebensstil, Stadtentwicklung, sozio-demographischer Wandel und die wachsende Bedeutung von smarter Technologie in diesem Zusammenhang. (Foto: Klaus Vyhnalek, klaus@vyhnalek.com)

    Zukunftsinstitut Horx
    „Eine echte Smart City verbindet Menschen miteinander, nicht Technologie.“
  • Paul Boross – alias The Pitch Doctor – hat sich auf die „Kunst und Wissenschaft” der Unternehmenskommunikation spezialisiert. Seine Karriere führte ihn von Primetime-TV, Musik und Stand-up-Comedy bis hin zur Produktion, Entwicklung, Beratung und Motivationspsychologie. Dazu arbeitet er regelmäßig mit Power-Playern wie BBC, Google und Nestlé zusammen, deren Führungskräfte er in Kommunikation, Präsentation und Pitching schult. Seine Bühnenerfahrung – unter anderem 12 Jahre lang im legendären Londoner Comedy Store – zusammen mit solidem Unternehmergeist befähigt ihn, seinen Kunden aus verschiedensten Branchen, von Medien bis zu Medizin, effektiv und geballt die nötigen Skills zu vermitteln. Paul ist außerdem ein gefragter Keynote-Speaker und seine drei Bestseller-Bücher stehen nach wie vor ganz oben in den Amazon-Charts.

    „Kommunikation hat was von Kunst, aber auch von Wissenschaft. Nur wer seinen Pitch perfektioniert, hat auch Erfolg.”
  • Rana June untersucht mithilfe von Biodaten das Spektrum menschlicher Emotionen. Ihre Arbeit reicht von Datenanalysen im großen Maßstab bis zu speziell auf die jeweilige Location ausgelegten Multimedia-Installationen und übersetzt dabei physiologische Messdaten in ausdrucksstarke Visuals. Schon in ihrer Jugend war June von der visuellen Interpretation von Biodaten fasziniert: Ihr Vater, ein Arzt, zeigte ihr damals, wie ein Elektrokardiogramm funktioniert. Dieses Interesse fand 2012 dann Ausdruck in der Gründung von Lightwave, dem weltweit ersten Bioanalytics-Unternehmen. Mittlerweile hat sich Lightwave eine internationale Reputation erarbeitet, etwa mit der Messung der emotionalen Energie von Großveranstaltungen wie Wimbledon oder den NCAA Men’s Basketball Championships, aber auch mit der Einführung von Emotionstechnologie bei Blue-Chip-Marken wie Pepsi, Jaguar, Unilever und 20th Century Fox. Bis heute konnte Lightwave über zwei Milliarden Emotionsdatenpunkte analysieren.

    Lightwave
  • Raphael Gielgen hat beruflich die meiste Zeit damit verbracht, die Welt der Arbeit ein wenig besser zu machen. Seine Neugierde für Architektur, Technologie und den gesellschaftlichen Wandel im Kontext der Arbeitswelten sind sein Treibstoff – immer verbunden mit der Fragestellung, wie sich die globalisierte Arbeitswelt verändert und welchen Einfluss dies auf existierende Geschäftsmodelle hat. Auf der Suche nach dem Konzept für die Arbeitswelt von Morgen trifft er regelmäßig auf Unternehmer, Architekten und Designer, eine Community, die dieses Wissen zum Wohle der Gesellschaft einsetzen kann. Durch seine Arbeit erhält Vitra Informationen zur Verbesserung der Qualität von Büro- und öffentlichen Räumen mit der Kraft des Designs. Das vielfältige Team von Vitra wird mit den Ergebnissen seiner Beobachtungen und Erkenntnisse aufgrund von Trendclustern, Marktanalysen und Geschäftsszenarien versorgt.

    Vitra
    „In naher Zukunft wird der Arbeitsplatz, wie wir ihn kannten, nur eine ferne Erinnerung sein. Wir sollten uns auf diese künftigen Herausforderungen konzentrieren und unser Gedächtnis mit unserer Wahrnehmung von morgen verknüpfen.“
  • Rebecca Clyde ist Mitgründerin von Botco.ai, einem Marketing-Startup, das es Unternehmen ermöglicht, ihre Kunden mit AI-fähigen Chatbots kommunizieren zu lassen. Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Bereich digitales Marketing in der Technologiebranche und hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauen im technologischen Sektor zu fördern. Vor ihrer Arbeit bei Botco.ai gründete Rebecca Ideas Collide, eine Agentur für digitales Marketing, die bereits seit 13 Jahren Unternehmenskunden auf der ganzen Welt bedient. Davor war sie als Digital Strategist bei Intel tätig. Sie besitzt einen MBA-Abschluss der Arizona State University. Rebecca kam in Costa Rica zur Welt und verbrachte als spanische Muttersprachlerin ihre prägenden Jahre in Chile, Argentinien und Paraguay.

    Botco.ai
  • Rob Carlson ist Managing Director von Bioeconomy Capital, einem Unternehmen, das in Startups investiert, die an der Schnittstelle zwischen Biologie, Technik und Produktion arbeiten. Außerdem ist er Chef von Biodesic, einer Ingenieur-, Sicherheits- und Wirtschaftsberatungsfirma. Im Bereich Biotechnologie hat Carlson Metriken für technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt entwickelt. The Economist hält diese „Carlson-Kurven“ für das biotechnologische Äquivalent des Moore’schen Gesetzes für Halbleiter. Er erstellte die ersten Schätzungen für globale Umsätze in der Biotechnologie, veröffentlicht im Jahr 2016. Zudem ist er Autor des Buches „Biology is Technology: The Promise, Peril, and New Business of Engineering Life“, veröffentlicht 2010 von der Harvard University Press, das den PROSE Award als „Best Engineering and Technology Book“ 2010 erhalten hat und von den Magazinen The Economist und Foreign Policy in die Bestenliste von 2010 aufgenommen wurde. Carlson promovierte 1997 an der Princeton University in Physik.

    „Es ist viel einfacher, sich auf die Bedrohungen zu fixieren, als die Chancen zu ergreifen.“
  • Sarah M. Thornton arbeitet aktuell an ihrer Doktorarbeit im Bereich Maschinenbau an der Stanford University. Ihren Masterabschluss in Maschinenbau erwarb sie 2013 am Massachusetts Institute of Technology. Ihr Forschungsschwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung eines adaptiven Steuerungsalgorithmus für Automatikgetriebe. Im Jahr 2011 verlieh ihr die University of California, Berkeley den Bachelor of Science in Maschinenbau. Aktuell gilt ihr Forschungsinteresse dem Thema ethische Entscheidungsfindung und Bewegungsplanung in unsicheren Situationen für autonome Fahrzeuge.

    Stanford University
  • Sasha Samochina (sam-ocean-uh) arbeitet als Multimedia-Spezialistin im Jet Propulsion Laboratory der NASA. Vor ihrer Arbeit im Team des JPL war sie in New York in den Bereichen Video, Web-Entwicklung und Wissenschaftskommunikation und in Chicago als leitende Medienproduzentin im Field Museum of Natural History tätig. Nachdem sie Texte, GIFs und kurze Videos für @NASAJPL und @MarsCuriosity sowie andere Social-Media-Kanäle von JPL konzipiert hatte, tauchte sie in die Welt der 360°-Videos und Virtual Reality ein. Sasha produzierte und bearbeitete die ersten 360°-Videos der NASA in sozialen Medien. Ihr Studium in den Fächern Film, Video und neue Medien schloss sie an der School of the Art Institute of Chicago mit dem Bachelor of Fine Arts ab. Die ursprünglich aus dem russischen St. Petersburg stammende Künstlerin liebt alles Digitale und alles, was mit Tieren, Klängen und dem Kosmos zu tun hat und betrachtet die Welt durch die VR-Brille. Bei der me Convention spricht Sasha über das Thema NEW REALITIES. Diese Veranstaltung ist besonders für all jene Menschen interessant, die schon immer davon geträumt haben, den Weltraum zu erkunden.

    NASA Jet Propulsion Laboratory
    „Meine Arbeit eröffnet die Möglichkeit, unerforschte Welten und Räume zu erkunden.“
  • Sophia Roosth hat am Institut für Wissenschaftsgeschichte in Harvard die “Frederick S. Danziger”-Professur inne. 2016 war Roosth „Anna-Maria Kellen Fellow“ an der American Academy in Berlin und 2013-2014 „Joy Foundation Fellow“ am Radcliffe Institute for Advanced Study. Sie erhielt ein Promotionsstipendium vom Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte sowie ein Postdoc-Stipendium vom Pembroke Center for Teaching and Research on Women der Brown University. Ihren Doktor machte sie 2010 am MIT im Rahmen des Institut-Programms in Geschichte, Anthropologie, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft. Zu ihren vielfältigen Publikationen zählen Veröffentlichungen in Critical Inquiry, Representations, Differences, American Anthropologist, Science und Grey Room.

    Harvard University
  • Die jüngste Initiative von Sophie Lamparter heißt DART 17, ein Testlabor für interaktive Projekte in San Francisco. Ihre Leidenschaft ist das Finden neuer Ideen und Talente mit kreativem Blick auf Technologien. Sie hilft ihnen dabei, ihre Ideen zu skalieren und berät Unternehmen beim Hinterfragen des Status Quo. Als Associate Director und Head of Public Programs beim Schweizer Innovations-Außenposten in San Francisco, swissnext, entwickelte sie über die letzten sechs Jahre Netzwerke und Kooperationen in den Bereichen Design, Kunst, Technologie und Forschung. Daneben organisierte und kuratierte sie interdisziplinäre Ausstellungen und Programme zu Medien-, Digital- und Daten-Kunst, Interaktions- und Game-Design, Robotik, VR, AR, Architektur und Urbanismus. Sophie war auf der Ars Electronica Teil der Jury des STARTS Prize (Science, Technology + Arts) der Europäischen Kommission und hat als Referentin auf internationalen Events wie SXSW in Austin, Gray Area in San Francisco und der Lift Conference in Genf teilgenommen.

    DART 17
    „Technologie ist nichts wert ohne interessante Inhalte oder einen kreativen Kopf, der sich ihre Möglichkeiten nicht vorstellen kann.“
  • Susan Hassler begann ihre Redaktionskarriere bei Verbrauchermagazinen und spezialisierte sich dann auf Wissenschaft und Technik. Mit Schwerpunkt auf Startups und Repositionierungen war sie Redakteurin des Magazins The Sciences der New Yorker Akademie der Wissenschaften und Gründungsredakteurin des Symposien- und Monografien-Programms am Neurowissenschaftlichen Institut der Rockefeller University. Gründungsredakteurin war sie auch für Nature Biotechnology, einem bei Macmillan erscheinenden Wissenschaftsjournal, sowie Mitglied dessen ursprünglichen Digital Strategy Teams. Sie fand Erwähnung in „Folio 40: The Most Influential People in the Magazine Industry“ und wurde 2011 in die Editorial and Design Hall of Fame des Magazins min aufgenommen. Als Senior Member des IEEE lehrt Susan im Rahmen des „Science and Environmental Writing Program“ an der School of Journalism der New York University und am Institut für Biochemie und Molekularbiologie der University of Miami School of Medicine. In ihrer gegenwärtigen Position bei IEEE Spectrum war sie verantwortlich für die Repositionierung des Magazins und die Ausweitung seiner Digitalplattform-Strategie. Unter ihrer Ägide als Redakteurin erhielt Spectrum eine Vielzahl von Auszeichnungen, sowohl für den Print- als auch den Online-Bereich, so etwa drei Grand Neal Awards und einen National Magazine Award for General Excellence in der Kategorie „Thought Leader“.

    IEEE Spectrum Magazine
    „Technologie im Dienst der Menschheit.“
  • Symone D. Sanders setzt sich schon sehr lange für Frauenrechte ein. Die demokratische Strategin, Kommunikationsberaterin und politische Kommentatorin bei CNN wurde während ihrer Zeit als nationale Pressesprecherin für den Präsidentschaftswahlkampf des US-amerikanischen Senators Bernie Sanders bekannt. Im Alter von nur 25 Jahren legte Symone ein außerordentliches Verständnis der relevanten Themen an den Tag, was ihr einen Platz in der Geschichte als jüngste Pressesprecherin eines Präsidentschaftskandidaten und einen Eintrag in der Liste des Rolling Stone Magazine mit 16 jungen Amerikanern, die die Wahl 2016 beeinflussten, sicherte. Für Symone war das jedoch nicht der erste Ausflug in die Politik. Im Alter von nur 16 Jahren übernahm sie die Vorstellung des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton bei einem offiziellen Mittagessen in Omaha, Nebraska. Nach ihren einführenden Worten erklärte Präsident Clinton: „Der Vortrag von Symone war so gut, dass ich es kaum wage, nach ihr zu sprechen.“ Präsident Clinton erwähnte Symone sogar in seinem Buch „Giving: How Each of Us Can Change the World“. Heute profitiert Symone von ihren Erfahrungen auf der nationalen Bühne und erstellt scharfsichtige Analysen zu politischen und sozialen Themen. In ihren mitreißenden Präsentationen hinterfragt sie die landläufige Meinung, dass starke Gemeinschaften nur durch das definiert sind, was sie gemeinsam haben. Stattdessen zeigt sie auf, wie unsere Unterschiede dazu beitragen, dass sich wirkungsvolle soziale Bewegungen entwickeln können.

  • Tedi Asher, PhD, arbeitet als neurowissenschaftliche Forscherin am Peabody Essex Museum (PEM) in Salem, MA, USA. Nach Abschluss ihrer Promotion in biologischen und biomedizinischen Wissenschaften an der Harvard Medical School kam sie im Frühjahr 2017 zu PEM. Als erste bei einem Kunstmuseum angestellte Neurowissenschaftlerin arbeitet Asher an der Strategie des Ausstellungsdesigns. Dabei analysiert sie neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse und spricht Empfehlungen dazu aus, wie mehr Besucher angesprochen und diese stärker eingebunden werden können. Sie interessiert sich schon sehr lange für die Entschlüsselung der Mechanismen grundlegender menschlicher Erfahrungen auf emotionaler Ebene, ein Gebiet, mit dem sie sich im PEM aktiv beschäftigt.

    Peabody Essex Museum
    „Künstler und Neurowissenschaftler beschäftigen sich häufig mit denselben Fragen zu menschlicher Erfahrung – sie benutzen nur unterschiedliche Werkzeuge.“
  • Tim Leberecht schrieb mit seinem Buch “Business Romantiker” einen internationalen Bestseller, der es unter anderem in die “Forbes Top 10 Creative Leadership Books” schaffte und in acht Sprachen übersetzt wurde. Die simple Mixtur seines Erfolgs: Leberecht erinnert uns daran, dass wir uns angesichts der stetig wachsenden Maximierungs- und Optimierungszwänge im Geschäftsalltag wieder auf jene Dinge konzentrieren sollten, die unternehmerisches Handeln erst erfolgreich machen: Kreativität, emotionale und soziale Intelligenz – und ja, auch ein Tick mehr Business-Romantik. Leberecht vertritt die Auffassung, dass wir der Effizienz eines mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboters nur den menschlichen Blick auf die Schönheit der Dinge und des kreativen Prozesses entgegensetzen können. Aus diesen Gründen haben wir Tim Leberecht auch auf die me Convention eingeladen. Er wird zum Thema NEW LEADERSHIP sprechen. Leberecht, 45, ist Gründer und CEO von „Leberecht & Partners“, einer Beratungsfirma, die Unternehmen bei Visionsfindung, Strategieentwicklung und Transformation unterstützt. Leberecht war zuletzt Chief Marketing Officer (CMO) von NBBJ und in gleicher Position von 2006 bis 2013 bei Frog Design tätig. Er hat in seiner langjährigen Karriere Firmen wie zum Beispiel Amazon, Disney, GE, Samsung, Microsoft, Starbucks und Siemens strategisch beraten. Seine TED Talks „3 Ways to (Usefully) Lose Control of YOUR Brand“ und „4 Ways to Build a Human Company in the Age of Machines“ wurden von mehr als zwei Millionen Menschen gesehen.

    Leberecht & Partners
    „Innovativ ist nur, wer Zeit verschwendet.“
  • Vonnie Estes Leidenschaft für Technologie und Nachhaltigkeit hat ihre Karriere stark beeinflusst und vorangetrieben. Derzeit als Beraterin tätig, hatte sie in der Vergangenheit Führungspositionen bei prominenten Unternehmen wie DuPont, Monsanto und Syngenta inne, aber auch bei Startups und Venture Funds, für die sie nach revolutionären Forschungsansätzen suchte und Produkte auf den Markt brachte. Daneben baute sie eine Reihe erfolgreicher landwirtschaftlicher und bio-industrieller Startups auf. Als Mitglied verschiedener Vorstände, Aufsichtsräte und Komitees im privaten und öffentlichen Sektor hat sich Vonnie Estes mit häufigen Publikationen und Vorträgen einen Namen in der Branche gemacht. Als durchsetzungsstarke Führungspersönlichkeit sieht es als ihre Aufgabe und Vision an, neue Technologien marktfähig zu machen und dabei revolutionäre Produkte zum Nutzen für Mensch und Planet zu schaffen.

  • Whurley ist der Gründer und CEO von Honest Dollar, einem Fintech Start-up, das für Transparenz im Bankensektor sorgen will.